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Zukunftsvorsorge (PZV)

Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge unterliegt genauen gesetzlichen Regelungen und wurde seitens des Staates geschaffen, um die private Altersvorsorge zu fördern. Die Art der Veranlagung ist gesetzlich genau festgelegt und dient zur Förderung des Börsenplatzes Österreich. Bitte halten Sie fest: zur Förderung des Börsenplatzes Österreich! Also nicht zur Optimierung Ihrer Kapitalerträge! Die Konzentration auf einen Börsenplatz ist eine grobe Einschränkung der Anlagemöglichkeiten und verringert daher langfristig den Ertrag! Auch wird die gesamte Versorgung im Ruhestand (staatlich und private Vorsorge) noch abhängiger vom Kapitalstandort Österreich. Warum? Weil auch die staatliche Rente (so es sie noch gibt) durch die arbeitende Bevölkerung in Österreich erwirtschaftet wird.

Im Detail:

Die staatliche Prämie: liegt (nach momentaner gesetzlicher Lage, die sich jederzeit ändern kann) zwischen 8,5 % und 13,5 %. Genauer gesagt 5,5 % fix plus die im jeweiligen Jahr geltende Bausparprämie in Prozent. Die Bausparprämie ist variabel und hängt vom Zinsniveau ab. Die Förderung wird also für die jährliche Zahlung gewährt und beträgt für das Jahr 2007 9 % der Jahresprämie. Der maximal geförderte Jahreshöchstbetrag, also jener Betrag, auf den die staatliche Prämie angewendet wird, ändert sich jährlich. Dieser Höchstbetrag ist 1,56 % der 36fachen Höchstbeitragsgrundlage der Sozialversicherung. Die Höchstbeitragsgrundlage wird jährlich neu festgelegt.

Für die Förderung gilt:

Im Jahr 2007 gilt: die Förderung beträgt 9 % der eingezahlten Prämie, die maximale Jahresprämie beträgt EUR 2.115. Somit beträgt die maximale Förderung also EUR 190,- für das Jahr 2007 (2006: EUR 175,60, 2005: EUR 180, 2004: EUR 171, 2003: EUR 176) aber nur, wenn Sie auch den Höchstbetrag von EUR 2.115 jährlich einbezahlen.

Die Anlage: erfolgt unabhängig von der Laufzeit stets gleich. Ein aus unserer Sicht großer Schwachpunkt. Die Anlage erfolgt zu 40-60 % in österreichischen (und theoretisch portugiesischen, griechischen, tschechischen, slowakischen, estnischen, litauischen, polnischen, lettischen, zypriotischen, maltesischen und slowenischen) [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n. Ziel ist offensichtlich der verstärkte Kauf von [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n österreichischer Firmen. Unabhängig davon ob diese ertragreich wirtschaften oder nicht. Sehr patriotisch, aber eher ertragsschwach. Der verbleibende Teil wird in [i]Anleihe, Schuldverschreibung, Obligation, Rentenwert
Auch: Schuldverschreibung, Obligation, Rentenwert. Englisch: bond, loan. Bezeichnung für alle Schuldverschreibungen mit festgesetzter (fester oder variabler) Verzinsung und fester Laufzeit (meist zwischen 5 und 30 Jahren) sowie vertraglich fixierter Tilgung. Sie dienen der Beschaffung langfristiger Finanzierungsmittel. Eine Anleihe lautet auf den Gesamtbetrag und ist gestückelt in Teilbeträge (Teilschuldverschreibungen).
Anleihe
n investiert. Dieser sehr starre Anlagemix (geografisch und in der Zusammensetzung) wird wohl langfristig keine großen (Ertrags-)Sprünge erlauben (siehe auch Punkt "[i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
").

Bemerkung: Das Produkt der Meinl Bank ("Julius") hat weiter gesteckte Anlagerichtlinien, die Ertrags chancen sind damit etwas besser.

Die Garantie: seitens des Anbieters müssen zumindest die eingezahlten Prämien plus die staatliche Förderung garantiert wieder zur Auszahlung gelangen. Geht man davon aus, dass die staatliche Förderung stets 9 % beträgt, so ergibt das eine (laufzeitabhängige) garantierte Mindestverzinsung von 0,5 bis 1,5 % pro Jahr.

Die [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
:
die zukünftige Wertentwicklung ist vollkommen ungewiss, da entsprechend langfristige Vergleichswerte fehlen. Wir glauben, dass die Starrheit der Anlage (siehe oben) eine [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
in der Höhe von 5 %, maximal 6 %, zulässt.

Die Laufzeit: beträgt mindestens 10 Jahre, anbieterabhängig auch länger. Achtung: während dieser Laufzeit kommen Sie nicht an Ihr Kapital, Sie haben keine Zugriffsmöglichkeit. Im Ablebensfall während der Laufzeit gilt ein namentliches Bezugsrecht.

Es besteht die Möglichkeit zahlreiche Zusatzversicherungen über Versicherungsbausteine abzuschließen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit eine Unfalltodleistung oder Prämienerlass bei Erwerbsunfähigkeit bzw. Krankheit einzuschließen. Bei Eintritt einer Zivilisationskrankheit (dread desease) kommt es ebenfalls zu einem Prämienerlass, wenn dies im Vertrag mitversichert wurde. Das maximale Laufzeitende liegt anbieterabhängig zwischen dem 62. und 70. Lebensjahr. Die staatliche Prämie gibt es maximal bis zum 65. Lebensjahr.

Am Laufzeitende können Sie:

  • das Kapital veranlagt lassen, es verzinst sich weiter
  • weitersparen (bei dem selben oder einem anderen Anbieter), bis zum Erreichen des maximalen Endalters
  • das Kapital in eine Pensionszusatzversicherung, einen Pensionsinvestmentfonds oder eine Pensionskassa einzahlen
  • das Kapital beheben. In diesem Fall wird es teuer. Die erwirtschafteten Erträge sind im Nachhinein mit 25 % zu versteuern und die Hälfte der staatlichen Förderung wird wieder abgezogen. Daher bleibt von den Erträgen fast nichts übrig!
  • Sie beziehen eine lebenslange Rente, dies ist ab dem 40. Lebensjahr möglich.

Fazit: Aufgrund der geringen Flexibilität (kein Kapitalzugriff während der Laufzeit, starre Anlageregeln) und der vergleichsweise geringen [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
glauben wir, dass sich dieses Produkt nur bedingt für die Kapitalanlage eignet. Wissen Sie beispielsweise, ob Sie in 30 Jahren lieber eine lebenslange Rente (Gesundheitszustand?!) oder eine einmalige Kapitalabfindung bevorzugen werden? De facto müssen Sie diese Entscheidung bereits heute treffen, da bei einmaliger Kapitalbehebung hohe Abschläge zu zahlen sind. Das ist nicht sinnvoll!

Ihre Vorteile Anlageprofil Anlagerechner Fachwissen
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