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Er- und Ablebensversicherung

Er- und Ablebensversicherung: Ihre Zahlung wird in zwei Teile aufgeteilt. Ein Teil findet Verwendung zur Abdeckung des Ablebensschutzes, der restliche Teil wird wie bei der Erlebensversicherung veranlagt. Die Er- und Ablebensversicherung ist also eine Ablebensversicherung und gleichzeitig eine Sparform.

Dadurch ist die Ablaufleistung einer Er- und Ablebensversicherung geringer als jene der Erlebensversicherung . Überlegen Sie daher genau ob, Sie wirklich eine Zahlung im Ablebensfall, also einen Ablebensschutz benötigen.

Wie alle anderen Lebensversicherungen unterliegt auch die kapitalbildende Lebensversicherung der KESt - Befreiung während der Laufzeit. Auch ist die Auszahlung (nach mind. 10 Jahren Laufzeit) einkommenssteuerfrei. Dafür fällt die Versicherungssteuer in Höhe von 4 % an, d.h. die Versicherung führt 4 % von jeder durch Sie getätigten Zahlung an den österreichischen Finanzminister ab.

Die Auszahlung erfolgt am Laufzeitende entweder als Rente bzw. als Einmalzahlung.

Wenig positiv ist die Art der Kapitalveranlagung, welche - auf die lange Bindefrist des Kapitals gesehen - eher gering ist. Das rührt daher, dass die Kapitalanlage der österreichischen Lebensversicherung gesetzlich genau geregelt ist und hauptsächlich in österreichischen Staatsanleihen erfolgt. Zusätzlich wird in Immobilien investiert. Wie die langfristige Wertentwicklung zeigt entwickeln sich Staatsanleihen zwar stabil, liegen in ihrer langfristigen Wertentwicklung aber weit hinter den [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n zurück.

Vergleichsdiagramm

Diese oft als "konservativ" bezeichnete Anlage ist aus unserer Sicht eher als aktive Geldvernichtung zu bezeichnen. Sie könnten Ihre Altersvorsorge unter dem Aufhänger der konservativen Anlage auch mittels Sparbuch oder Bausparer vornehmen, was offensichtlich unsinnig ist. Warum also in eine Anlageform (österreichische Staatsanleihen) investieren, wenn diese langfristig bloß eine "bessere Sparbuchverzinsung" bringt, aber eben nicht mehr.

Um also die ungefähre momentane Verzinsung abschätzen zu können, werfen Sie einen Blick in eine österreichische Tageszeitung und entnehmen dieser die Höhe der Verzinsung für beispielsweise 10jährige [i]Bundesanleihe
Bundesanleihen sind von der Republik Österreich herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und jährlicher Zinszahlung. Bundesanleihen werden amtlich gehandelt und werden ohne Börsenprospekt zugelassen. Die Renditen sind wichtige Orientierungsgrößen für den österreichischen Rentenmarkt.
Bundesanleihe
n. Diesen Wert reduzieren Sie um die Kosten der Versicherung, [i]Provision
Der Kunde hat für die Ausführung seines Kauf- oder Verkaufsauftrages an der Börse neben der Maklergebühr auch eine Provision für die Leistung der Bank zu zahlen. Sie beträgt in der Regel bei Aktien 1 %, bei festverzinslichen Wertpapieren meist 0,5 % vom Kurswert, sofern die Mindestprovision überschritten ist. Von Direktbanken und Discountbrokern werden meist geringere Gebühren für die Transaktionen und Verwahrung erhoben, da sie in der Regel lediglich Transaktionsleistungen, aber keine Beratungsdienstleistungen erbringen.
Provisionen bei Investmentfonds: siehe Agio
Provision
en, etc. also z.B. um 1 %. Auch wenn wir nun davon ausgehen, dass die restlichen Anlagen (Immobilien, teilweise [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n, ...) sich deutlich besser entwickeln als die Staatsanleihen, sagen wir um 2 bis 3 %, so bleibt die Gesamtverzinsung jedoch immer noch relativ gering. Unter dieser Annahme können wir davon ausgehen, dass die Gesamtverzinsung der Lebensversicherung (exklusive Ablebensschutz, also nur die reine Anlage), ca. 1 % über der Verzinsung der 10jährigen [i]Bundesanleihe
Bundesanleihen sind von der Republik Österreich herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und jährlicher Zinszahlung. Bundesanleihen werden amtlich gehandelt und werden ohne Börsenprospekt zugelassen. Die Renditen sind wichtige Orientierungsgrößen für den österreichischen Rentenmarkt.
Bundesanleihe
liegen wird. Wollen Sie sich wirklich für so wenig Ertrag 20, 25 oder gar 30 Jahre binden? Nach Abzug der [i]Inflation, Inflationsrisiko
Geldentwertung, trifft nur Geldwerte (Spareinlagen, Anleihen...).
Die Veränderung der Geldmenge zu zum Erwerb einer festgelegten Warenmenge notwendig ist. Als Inflation bezeichnet man den stetigen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, der längerfristig nur bei einem überproportionalen Wachstum der sich im Umlauf befindenden Geldmenge möglich ist. Die Inflation entwertet Geldwerte wie Banknoten, Sparbücher, klassische Lebensversicherungen, Anleihen... indem sie die Kaufkraft des aufgedruckten Geldbetrages laufend verringert.
Gegenteil: Deflation
Inflation
(langfristig ca. 2,5 % pro Jahr) ist der Wertzuwachs (ca. 5 bis 6 % - 2,5 % = ca. 3,0 % netto) wirklich bescheiden. Und selbst diese geringe Verzinsung ist nicht garantiert!! Garantiert ist nur die so genannte Versicherungssumme. Diese entspricht ungefähr der Summe der während der Laufzeit eingezahlten Prämien ("Prämiensumme"). Eine tolle Garantie, nicht?

Zu dieser garantierten Auszahlung - der Versicherungssumme - kommt noch die so genannte Gewinnbeteiligung. Diese ist - wie gesagt - nicht garantiert und hängt von den durch die Versicherung erwirtschafteten Gewinnen ab. In der jüngsten Vergangenheit wurden diese Gewinnprognosen von den meisten Versicherungsanstalten jedoch nicht erreicht.

Entscheidend bei der Beurteilung eines Lebensversicherungsangebotes ist also offensichtlich die Höhe der garantierten Auszahlung (Versicherungssumme) und die Frage inwieweit die Versicherung, die prognostizierten Gewinne auch in der Vergangenheit wirklich erreicht hat. Was wurde also versprochen, was davon gehalten? Auch hier gilt: Papier ist geduldig und so manche Gewinnbeteiligung wird oft viel zu optimistisch dargestellt. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der obigen Punkte, denn speziell die Frage inwieweit der jeweilige Anbieter die prognostizierten Gewinne auch erreicht hat, finden Sie auf keinem Angebot. Wir legen Ihnen gerne auch diesbezüglich genaue Aufstellungen vor!

Versicherungsbedingungen der Kapitalversicherung auf den Todesfall (Lebensversicherung) (2003)

icon: PDF Kapital

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