Lebensversicherung
- Die reine Erlebensversicherung (Rentenversicherung, Pensionsversicherung)
- Reine Ablebensversicherung (Risikoversicherung)
- Kreditrestschuldversicherung
- Pensionsinvestmentfonds (PIF)
- Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (§ 108g EstG)
- Zukunftsvorsorge nach §3(1)15a EstG
- Haftungseinschränkungen
- Was tun, wenn die Lebensversicherung fällig wird?
Die reine Erlebensversicherung (Rentenversicherung, Pensionsversicherung)
Wie alle anderen Lebensversicherungen unterliegt auch die kapitalbildende Lebensversicherung der KESt - Befreiung während der Laufzeit. Auch ist die Auszahlung (nach mind. 10 Jahren Laufzeit) einkommenssteuerfrei. Dafür fällt die Versicherungssteuer in Höhe von 4 % an, d.h. die Versicherung führt 4 % von jeder durch Sie getätigten Zahlung an den österreichischen Finanzminister ab.
Die Auszahlung erfolgt am Laufzeitende entweder als
Rente (
Renten
Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere.
Auch Anleihen genannt.Rentenversicherung) bzw. als Einmalzahlung. Im
Ablebensfall wird meist das angesparte Kapital
ausgezahlt.
Wenig positiv ist diese Art der Kapitalveranlagung,
welche - auf die lange Bindefrist des Kapitals gesehen eher
bescheiden. Das rührt daher, dass die Kapitalanlage der
österreichischen Lebensversicherung gesetzlich genau
geregelt ist und hauptsächlich in österreichischen
Staatsanleihen erfolgt. Zusätzlich wird in Immobilien
investiert. Wie die langfristige Wertentwicklung zeigt
entwickeln sich Staatsanleihen zwar stabil, liegen in ihrer
langfristigen Wertentwicklung aber weit hinter den
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktien
zurück.

Diese oft als "konservativ" bezeichnete Anlage ist aus unserer Sicht eher als aktive Geldvernichtung zu bezeichnen. Sie könnten Ihre Altersvorsorge unter dem Aufhänger der konservativen Anlage auch mittels Sparbuch oder Bausparer vornehmen, was offensichtlich unsinnig ist. Warum also in eine Anlageform (österreichische Staatsanleihen) investieren, wenn diese langfristig bloß eine "bessere Sparbuchverzinsung" bringt, aber eben nicht mehr.
Um also die ungefähre momentane Verzinsung abschätzen zu
können, werfen Sie einen Blick in eine österreichische
Tageszeitung und entnehmen dieser die Höhe der Verzinsung
für beispielsweise 10jährige
Bundesanleihe
Bundesanleihen sind von der Republik Österreich
herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit
von bis zu 10 Jahren und jährlicher Zinszahlung. Bundesanleihen
werden amtlich gehandelt und werden ohne Börsenprospekt
zugelassen. Die Renditen sind wichtige Orientierungsgrößen für
den österreichischen Rentenmarkt.Bundesanleihen. Diesen Wert
reduzieren Sie um die Kosten der Versicherung,
Provision
Der Kunde hat für die Ausführung seines Kauf- oder
Verkaufsauftrages an der Börse neben der Maklergebühr auch eine
Provision für die Leistung der Bank zu zahlen. Sie beträgt in der
Regel bei Aktien 1 %, bei festverzinslichen Wertpapieren meist
0,5 % vom Kurswert, sofern die Mindestprovision überschritten
ist. Von Direktbanken und Discountbrokern werden meist geringere
Gebühren für die Transaktionen und Verwahrung erhoben, da sie in
der Regel lediglich Transaktionsleistungen, aber keine
Beratungsdienstleistungen erbringen.
Provisionen bei Investmentfonds: siehe AgioProvisionen,
etc. also z.B. um 1 %. Auch wenn wir nun davon ausgehen,
dass die restlichen Anlagen (Immobilien, teilweise
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktien,
...) sich deutlich besser entwickeln als die
Staatsanleihen, sagen wir um 2 bis 3 %, so bleibt die
Gesamtverzinsung jedoch immer noch relativ gering. Unter
dieser Annahme können wir davon ausgehen, dass die
Gesamtverzinsung der Lebensversicherung (exklusive
Ablebensschutz, also nur die reine Anlage), ca. 1 % über
der Verzinsung der 10jährigen
Bundesanleihe
Bundesanleihen sind von der Republik Österreich
herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit
von bis zu 10 Jahren und jährlicher Zinszahlung. Bundesanleihen
werden amtlich gehandelt und werden ohne Börsenprospekt
zugelassen. Die Renditen sind wichtige Orientierungsgrößen für
den österreichischen Rentenmarkt.Bundesanleihe liegen wird.
Wollen Sie sich wirklich für so wenig Ertrag 20, 25 oder
gar 30 Jahre binden? Nach Abzug der
Inflation, Inflationsrisiko
Geldentwertung, trifft nur Geldwerte (Spareinlagen,
Anleihen...).
Die Veränderung der Geldmenge zu zum Erwerb einer
festgelegten Warenmenge notwendig ist. Als Inflation bezeichnet
man den stetigen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, der
längerfristig nur bei einem überproportionalen Wachstum der sich
im Umlauf befindenden Geldmenge möglich ist. Die Inflation
entwertet Geldwerte wie Banknoten, Sparbücher, klassische
Lebensversicherungen, Anleihen... indem sie die Kaufkraft des
aufgedruckten Geldbetrages laufend verringert.
Gegenteil: DeflationInflation (langfristig
ca. 2,5 % pro Jahr) ist der Wertzuwachs (ca. 5 bis 6 % -
2,5 % = ca. 3,0 % netto) wirklich bescheiden. Und selbst
diese geringe Verzinsung ist nicht garantiert!! Garantiert
ist nur die so genannte Versicherungssumme. Diese
entspricht ungefähr der Summe der während der Laufzeit
eingezahlten Prämien ("Prämiensumme").
Zu dieser garantierten Auszahlung - der Versicherungssumme - kommt noch die so genannte Gewinnbeteiligung. Diese ist - wie gesagt - nicht garantiert und hängt von den durch die Versicherung erwirtschafteten Gewinnen ab. Speziell in den Jahren nach 09/2001 wurden diese Gewinnprognosen von den meisten Versicherungsanstalten jedoch nicht erreicht.
Entscheidend bei der Beurteilung eines Lebensversicherungsangebotes ist also offensichtlich die Höhe der garantierten Auszahlung (Versicherungssumme) und die Frage inwieweit die Versicherung, die prognostizierten Gewinne auch in der Vergangenheit wirklich erreicht hat. Was wurde also versprochen, was davon gehalten? Auch hier gilt: Papier ist geduldig und so manche Gewinnbeteiligung wird oft viel zu optimistisch dargestellt. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der obigen Punkte, denn speziell die Frage inwieweit der jeweilige Anbieter die prognostizierten Gewinne auch erreicht hat, finden Sie auf keinem Angebot. Wir legen Ihnen gerne auch diesbezüglich genaue Aufstellungen vor!
Versicherungsbedingungen für Erlebens- und
Rentenversicherung (2003)
Reine Ablebensversicherung (Risikoversicherung)
Wenn die versicherte Person innerhalb der Versicherungslaufzeit verstirbt zahlt die Ablebensversicherung die Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus.
Bei dieser Form der Lebensversicherung wird die Versicherungssumme nur beim Ableben des Versicherten fällig. Eine Leistung für den Fall des Erlebens des Versicherungsendes ist nicht vorgesehen. Aus diesem Grund ist diese Form bei gleicher Höhe der Ablebensleistung ungleich billiger als die Er- und Ablebensversicherung da ja keine Sparleistung erbracht wird. Generell dient Sie dazu, eine durch Todesfall - vor allem des Familienerhalters - drohende Existenzgefährdung abzuwenden. Sie können eine Lebensversicherung, ebenso wie eine Kranken- oder Unfallversicherung nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Personen, z.B. Ihr Kind oder den Ehegatten, abschließen. In diesem Fall sind Sie der Vertragspartner der Versicherung und damit Versicherungsnehmer. Die Person hingegen, deren Leben Sie versichern ließen, ist der Versicherte. Zumeist ist aber Versicherungsnehmer und Versicherter ein und dieselbe Person.
Eine ganz andere Frage ist, wer im Versicherungsfall die von Ihnen zum Empfang der Versicherungsleistung berechtigte Person ist. Dieser Bezugsberechtigte sollte, vor allem für den Ablebensfall, namentlich festgelegt werden.
Sofern die Lebensversicherung zur Sicherstellung einer offenen Forderung, beispielsweise eines Kredites, dient, wird der Bezugsberechtigte der Gläubiger - also beispielsweise die Bank sein, wobei sich zusätzlich der Versicherungsnehmer verpflichtet, diese Bezugsberechtigung nicht zu ändern (Vinkulierung).
Falls die Bezugsberechtigung nicht ausdrücklich als unwiderruflich bezeichnet wurde, kann sie von Ihnen (als Versicherungsnehmer) jederzeit geändert werden. Es ist daher sinnvoll, wenn Sie von Zeit zu Zeit prüfen, ob die Bezugsberechtigung noch Ihren Wünschen entspricht.
Versicherungsbedingungen der Kapitalversicherung auf den
Todesfall (Lebensversicherung) (2003)
Kreditrestschuldversicherung
Ist eine reine Ablebensversicherung, es sinkt jedoch die Versicherungssumme während der Versicherungsdauer. Bei einem Darlehen ist die Versicherungssumme (d.h. Zahlung bei Ableben) idealerweise gleich groß wie die aushaftende Restschuld.
Versicherungsbedingungen der Kapitalversicherung auf den
Todesfall (Lebensversicherung) (2003)
Pensionsinvestmentfonds (PIF)
Der PIF wird seitens des Staates mit 3,5% gefördert wobei die jährliche Höchstprämie EUR 1.000.- beträgt. Die Versicherungssteuer beträgt nur 2,5% statt wie bei allen anderen Versicherungsprodukten 4% (ausser bei der staatlich geförderten Pensionsvorsorge).
Ein PIF ist eigentlich eine Produktkombination, die als
spezielle Form eines
Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch
Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete
Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert
werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am
Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus
Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel
an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds
werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des
Fondsanteils niederschlägt.Investmentfonds beginnt und als
Renten
Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere.
Auch Anleihen genannt.Rentenversicherung mit Einmalerlag endet. Bis zum
Pensionsantritt erwirbt der Kunde laufend Anteile an einem
PIF dessen Kapital nach bestimmten Richtlinien angelegt
werden muss. Das
Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch
Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete
Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert
werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am
Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus
Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel
an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds
werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des
Fondsanteils niederschlägt.Fondskapital muss zumindest zu 30% in
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktien und zumindest zu 30% in fest verzinslichen
Wertpapieren angelegt werden. Der
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktienanteil des
Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch
Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete
Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert
werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am
Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus
Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel
an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds
werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des
Fondsanteils niederschlägt.Fonds
kann daher bis zu 70% ausmachen. Alle laufenden
Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch
Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete
Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert
werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am
Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus
Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel
an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds
werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des
Fondsanteils niederschlägt.Fondserträge werden wieder angelegt, das heisst
"
Thesaurierend
Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds werden bei
thesaurierenden Fonds die Erträge direkt im Fondsvermögen
wiederangelegt; dadurch entsteht ein wachstumsfördernder
Zinseszinseffekt.thesauriert", dürfen also nicht an den Kunden
ausgeschüttet werden. Der vorgeschriebene
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktienanteil und
das Verbot der Ausschüttung von Erträgen entsprechen dem
langfristigen Charakter eines PIF und sollen hohe
Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen)
ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.Renditechancen gewährleisten. Freilich bedeutet eine
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktienveranlagung immer auch ein relativ hohes
Schwankungsrisiko, das jedoch durch die
Diversifikation, Risikostreuung
Streuung, Grundidee der Anlage in Investmentfonds
ist der Grundsatz der Risikomischung. Das Portfolio eines
Investmentfonds besteht aus einer Vielzahl verschiedener
Wertpapiere. Jedes einzelne Wertpapier birgt neben Chancen auf
Kursgewinne auch Risiken, die zum einen im Wertpapier selbst
liegen und als "titelspezifische Risiken" bezeichnet werden. Zum
anderen resultieren Gefahren aus der Entwicklung der einzelnen
Wertpapiermärkte (Asset-Klassen-Risiko) und des Weltaktienmarktes
insgesamt (Gesamtmarktrisiko). Die ersten beiden Risikoarten
können durch eine richtig verstandene, systematische
Diversifikation vollständig beseitigt werden, die dritte nicht.
Da die ersten beiden Risikoarten nicht zwingend getragen werden
müssen, "zahlt" der Markt dafür auch keinen Risikozuschlag. Somit
tragen Anleger, die das titelspezifische und das
Asset-Klassen-Risiko nicht wegdiversifizieren, Risiken, für die
sie keinen Renditeaufschlag erhalten. Eine systematische
Diversifikation führt also dazu, dass das Risiko eines
Portefeuilles geringer ausfällt als der gewichtete Durchschnitt
der Risiken seiner Einzelpositionen.Risikostreuung
eines
Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch
Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete
Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert
werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am
Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus
Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel
an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds
werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des
Fondsanteils niederschlägt.Investmentfonds und die lange
Anlagehorizont, Anlagedauer
Dauer der Anlage, bestimmt hauptsächlich die
Assetklasse, das heisst die Wertpapierauswahl.Anlagedauer gemildert
wird.
Bei Pensionsantritt muss der Kunde schließlich das
gesamte angesparte Kapital als Einmalerlag in eine
Renten
Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere.
Auch Anleihen genannt.Rentenversicherung einzahlen und erhält dafür eine
lebenslange Zusatzpension.
Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (§ 108g EstG)
Seit Anfang 2003 existiert die "Zukunftsvorsorge neu". Der Staat schießt 8,5 % bis maximal 13,5 % auf die eingezahlte Prämie zu. Nur wirklich interessant, wenn Sie eine lebenslange Rente beziehen wollen.
Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge unterliegt genauen gesetzlichen Regelungen und wurde seitens des Staates geschaffen um die private Altersvorsorge zu fördern. Die Art der Veranlagung ist gesetzlich genau festgelegt und dient zur Förderung des Börsenplatzes Österreich. Bitte halten Sie fest: zur Förderung des Börsenplatzes Österreich! Also nicht zur Optimierung Ihrer Kapitalerträge! Die Konzentration auf einen Börsenplatz ist eine grobe Einschränkung der Anlagemöglichkeiten und verringert daher langfristig den Ertrag! Auch wird die gesamte Versorgung im Ruhestand (staatlich und private Vorsorge) noch abhängiger vom Kapitalstandort Österreich. Warum? Weil auch die staatliche Rente (so es sie noch gibt) durch die arbeitende Bevölkerung in Österreich erwirtschaftet wird.
Im Detail:
Die staatliche Prämie: liegt (nach momentaner gesetzlicher Lage, die sich jederzeit ändern kann) zwischen 8,5 % und 13,5 %. Genauer gesagt 5,5 % fix plus die im jeweiligen Jahr geltende Bausparprämie in Prozent. Die Bausparprämie ist variabel und hängt vom Zinsniveau ab. Die Förderung wird also für die jährliche Zahlung gewährt und beträgt für das Jahr 2007 9 % der Jahresprämie. Der maximal geförderte Jahreshöchstbetrag, also jener Betrag, auf den die staatliche Prämie angewendet wird, ändert sich jährlich. Dieser Höchstbetrag ist 1,56 % der 36fachen Höchstbeitragsgrundlage der Sozialversicherung. Die Höchstbeitragsgrundlage wird jährlich neu festgelegt.
Für die Förderung gilt:
Im Jahr 2004 gilt: die Förderung beträgt 9 % der eingezahlten Prämie, die maximale Jahresprämie beträgt EUR 1.901.-. Somit beträgt die maximale Förderung also EUR 171.- für das Jahr 2004 (2003: EUR 176.-) aber nur wenn Sie auch den Höchstbetrag von EUR 1.901.- jährlich einbezahlen.
Die Anlage: erfolgt unabhängig von der
Laufzeit stets gleich. Ein aus unserer Sicht großer
Schwachpunkt. Die Anlage erfolgt zu 40-60 % in
österreichischen (und theoretisch portugiesischen,
griechischen, tschechischen, slowakischen, estnischen,
litauischen, polnischen, lettischen, zypriotischen,
maltesischen und slowenischen)
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktien. Ziel ist
offensichtlich der verstärkte Kauf von
Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen
den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel
einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am
Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe
seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch
die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG
beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein
Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu
entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein
Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge")
kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als
Stammaktien.Aktien
österreichischer Firmen. Unabhängig davon ob diese
ertragreich wirtschaften oder nicht. Sehr patriotisch, aber
eher unsinnig. Der verbleibende Teil wird in
Anleihe, Schuldverschreibung, Obligation, Rentenwert
Auch: Schuldverschreibung, Obligation, Rentenwert.
Englisch: bond, loan. Bezeichnung für alle Schuldverschreibungen
mit festgesetzter (fester oder variabler) Verzinsung und fester
Laufzeit (meist zwischen 5 und 30 Jahren) sowie vertraglich
fixierter Tilgung. Sie dienen der Beschaffung langfristiger
Finanzierungsmittel. Eine Anleihe lautet auf den Gesamtbetrag und
ist gestückelt in Teilbeträge
(Teilschuldverschreibungen).Anleihen
investiert. Dieser sehr starre Anlagemix (geografisch und
in der Zusammensetzung) wird wohl langfristig keine großen
(Ertrags-)Sprünge erlauben (siehe auch Punkt
"
Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen)
ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.Rendite").
Bemerkung: Das Produkt der Meinl Bank ("Julius") hat weiter gesteckte Anlagerichtlinien, die Ertrags chancen sind damit etwas besser.
Die Garantie: seitens des Anbieters müssen zumindest die eingezahlten Prämien plus die staatliche Förderung garantiert wieder zur Auszahlung gelangen. Geht man davon aus, dass die staatliche Förderung stets 9 % beträgt, so ergibt das eine (laufzeitabhängige) garantierte Mindestverzinsung von 0,5 bis 1,5 % pro Jahr.
Die
Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen)
ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.Rendite: die zukünftige
Wertentwicklung ist vollkommen ungewiss, da entsprechend
langfristige Vergleichswerte fehlen. Wir glauben, dass die
Starrheit der Anlage (siehe oben) eine
Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen)
ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.Rendite in der Höhe
von 5 %, maximal 6 %, zulässt.
Die Laufzeit: beträgt mindestens 10 Jahre, anbieterabhängig auch länger. Achtung: während dieser Laufzeit kommen Sie nicht an Ihr Kapital, Sie haben keine Zugriffsmöglichkeit. Im Ablebensfall während der Laufzeit gilt ein namentliches Bezugsrecht.
Es besteht die Möglichkeit zahlreiche Zusatzversicherungen über Versicherungsbausteine abzuschließen. So ist es beispielsweise möglich eine Unfalltodleistung oder Prämienerlass bei Erwerbsunfähigkeit bzw. Krankheit einzuschließen. Bei Eintritt einer Zivilisationskrankheit (dread desease) kommt es ebenfalls zu einem Prämienerlass, wenn dies im Vertrag mitversichert wurde. Das maximale Laufzeitende liegt anbieterabhängig zwischen dem 62. und 70. Lebensjahr. Die staatliche Prämie gibt es maximal bis zum 65. Lebensjahr.
Am Laufzeitende können Sie:
- das Kapital veranlagt lassen, es verzinst sich weiter,
- weitersparen (bei dem selben oder einem anderen Anbieter), bis zum Erreichen des maximalen Endalters,
- das Kapital in eine Pensionszusatzversicherung, einen Pensionsinvestmentfonds oder eine Pensionskassa einzahlen,
- das Kapital beheben. In diesem Fall wird es teuer. Die erwirtschafteten Erträge sind im Nachhinein mit 25 % zu versteuern und die Hälfte der staatlichen Förderung wird wieder abgezogen. Daher bleibt von den Erträgen wenig übrig!
- Sie beziehen eine lebenslange Rente, dies ist ab dem 40. Lebensjahr möglich.
Fazit: Aufgrund der geringen Flexibilität
(kein Kapitalzugriff während der Laufzeit, starre
Anlageregeln) und der vergleichsweise geringen
Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen)
ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.Rendite
glauben wir, dass sich dieses Produkt nur bedingt für die
Kapitalanlage eignet. Wissen Sie beispielsweise, ob Sie in
30 Jahren lieber eine lebenslange Rente
(Gesundheitszustand?!) oder eine einmalige Kapitalabfindung
bevorzugen werden? De facto müssen Sie diese Entscheidung
bereits heute treffen, da bei einmaliger Kapitalbehebung
hohe Abschläge zu zahlen sind. Das ist nicht sinnvoll!
Zukunftsvorsorge nach §3(1)15a EstG
Hierbei handelte es sich um eine steuerlich begünstigte Sparform da die Zukunftsvorsorge für den Arbeitgeber als Betriebsausgabe wirksam wird und für den Arbeitnehmer eine steuerfreie Zuwendung darstellt.
Im Einkommensteuergesetz, §3(1)15a, definiert der
Gesetzgeber, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnemer im Rahmen
der Zukunftssicherung bis maximal EUR 300 jährlich zukommen
lassen darf. Das heisst, der Arbeitgeber zahlt für den
Arbeitnehmer bis maximal EUR 300 in eine Klassische oder
Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch
Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete
Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert
werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am
Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus
Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel
an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds
werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des
Fondsanteils niederschlägt.Fondsgebundene Lebensversicherung bzw. Unfallversicherung
ein. Die Besonderheit besteht darin, dass diese Zuwendung
für den Arbeitnehmer steuerfrei ist und auch der
Arbeitgeber keinerlei Abgaben wie Steuer oder
Sozialversicherungsbeiträge zu leisten hat. Nach einem
etwaigen Austritt des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen
bleibt die Versicherung bestehen, die Versicherungsprämien
hat der Arbeitnehmer nun selbst zu tragen.
Selbstverständlich kann der nächste Arbeitgeber die
Prämienzahlung übernehmen.
Die Versicherungsleistungen gebühren in jedem Fall dem Arbeitnehmer, der auch Versicherungsnehmer also "Besitzer" der Versicherung ist.
Haftungseinschränkungen
Beschreibt unter welchen Umständen die Versicherungsanstalt bei Ableben der versicherten Person nicht bezahlen wird.
Die Versicherung zahlt die Versicherungsleistung bei Ableben nicht:
- Wenn der Versicherte bei Antragstellung die Fragen nach seiner Gesundheit, nach Berufs- oder Freizeitgefahren (z.B. Tiefseetauchen, Extrembergsteigen) unvollständig oder falsch beantwortet hat.
- Bei Benützung von bestimmten Fluggeräten, wie z.B.
Fallschirm oder Hängegleiter (allerdings kann dieses
Risiko
Verlustgefahr. Auch Ungewissheit über zukünftige Ereignisse als Gefahrenmoment.
Es wird zwischen mehreren Risikofaktoren unterschieden:- Bonitätsrisiko: Risiko, dass ein Kredit nicht oder nur teilweise zurückgezahlt werden kann.
- Inflationsrisiko: Verliert die Währung eines Landes an Wert, so verringert sich die Kaufkraft des Geldes.
- Liquiditätsrisiko: Risiko, dass ein Anleger nicht genüg bare Mittel für einen Aktienkauf oder -verkauf zur Verfügung hat oder das Aktienvolumen gering ist.
- Marktrisiko: Risiko von Kursrückgängen an der Börse.
- Währungsrisiko: Verlustrisiko bei Anlagen an ausländischen Börsen.
- Zinsrisiko: Durch steigende Zinsen kann der Kurs festverzinslicher Wertpapiere sinken.
- Bei Teilnahme an Unruhen, Aufständen oder Kriegshandlungen;
- Bei Selbstmord vor Ablauf bestimmter Fristen seit Vertragsabschluss (z.B. drei oder fünf Jahre);
- Bei Prämienrückstand nach Ablauf der Mahnfrist;
- Wenn der Versicherungsfall als Folge der Teilnahme an Wettfahrten (auch Training) eingetreten ist.
Was tun, wenn die Lebensversicherung fällig wird?
Beschreibt welche Schritte Sie setzen müssen um im Ablebensfall während der Versicherungsdauer die Ablebensleistung ausbezahlt zu bekommen, bzw. was Sie bei Ablauf der Versicherung zu tun haben.
Wenn wir von der Er- und Ablebensversicherung als gängigsten Lebensversicherung ausgehen, so wird die Versicherung bei Ableben während der Versicherungsdauer bzw. bei Ablauf der Versicherung fällig. Sie benötigen, um in den Genuss der Versicherungsleistung zu kommen, jedenfalls die Polizze im Original. Bei Ableben des Versicherten sind zusätzlich die Sterbeurkunde und ein ärztliches oder amtliches Zeugnis über die Todesursache erforderlich.
Sind Sie als Bezugsberechtigter in der Polizze genannt, müssen Sie selbstverständlich mit einem amtlichen Ausweis Ihre Identität nachweisen. Ist kein Bezugsberechtigter genannt, und haben Sie die Erbschaft angetreten, so müssen Sie die Einantwortungsurkunde vorlegen, um die Versicherungssumme zu erhalten.
Versicherungsleistungen, die nicht an den Versicherungsnehmer selbst erbracht werden, unterliegen der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer (vorbehaltlich allfälliger Gesetzesänderungen.
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