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Personenversicherung

 

Lebensversicherung

Die reine Erlebensversicherung (Rentenversicherung, Pensionsversicherung)

Wie alle anderen Lebensversicherungen unterliegt auch die kapitalbildende Lebensversicherung der KESt - Befreiung während der Laufzeit. Auch ist die Auszahlung (nach mind. 10 Jahren Laufzeit) einkommenssteuerfrei. Dafür fällt die Versicherungssteuer in Höhe von 4 % an, d.h. die Versicherung führt 4 % von jeder durch Sie getätigten Zahlung an den österreichischen Finanzminister ab.

Die Auszahlung erfolgt am Laufzeitende entweder als Rente ([i]Renten
Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere. Auch Anleihen genannt.
Renten
versicherung) bzw. als Einmalzahlung. Im Ablebensfall wird meist das angesparte Kapital ausgezahlt.

Wenig positiv ist diese Art der Kapitalveranlagung, welche - auf die lange Bindefrist des Kapitals gesehen eher bescheiden. Das rührt daher, dass die Kapitalanlage der österreichischen Lebensversicherung gesetzlich genau geregelt ist und hauptsächlich in österreichischen Staatsanleihen erfolgt. Zusätzlich wird in Immobilien investiert. Wie die langfristige Wertentwicklung zeigt entwickeln sich Staatsanleihen zwar stabil, liegen in ihrer langfristigen Wertentwicklung aber weit hinter den [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n zurück.

Vergleichsdiagramm

Diese oft als "konservativ" bezeichnete Anlage ist aus unserer Sicht eher als aktive Geldvernichtung zu bezeichnen. Sie könnten Ihre Altersvorsorge unter dem Aufhänger der konservativen Anlage auch mittels Sparbuch oder Bausparer vornehmen, was offensichtlich unsinnig ist. Warum also in eine Anlageform (österreichische Staatsanleihen) investieren, wenn diese langfristig bloß eine "bessere Sparbuchverzinsung" bringt, aber eben nicht mehr.

Um also die ungefähre momentane Verzinsung abschätzen zu können, werfen Sie einen Blick in eine österreichische Tageszeitung und entnehmen dieser die Höhe der Verzinsung für beispielsweise 10jährige [i]Bundesanleihe
Bundesanleihen sind von der Republik Österreich herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und jährlicher Zinszahlung. Bundesanleihen werden amtlich gehandelt und werden ohne Börsenprospekt zugelassen. Die Renditen sind wichtige Orientierungsgrößen für den österreichischen Rentenmarkt.
Bundesanleihe
n. Diesen Wert reduzieren Sie um die Kosten der Versicherung, [i]Provision
Der Kunde hat für die Ausführung seines Kauf- oder Verkaufsauftrages an der Börse neben der Maklergebühr auch eine Provision für die Leistung der Bank zu zahlen. Sie beträgt in der Regel bei Aktien 1 %, bei festverzinslichen Wertpapieren meist 0,5 % vom Kurswert, sofern die Mindestprovision überschritten ist. Von Direktbanken und Discountbrokern werden meist geringere Gebühren für die Transaktionen und Verwahrung erhoben, da sie in der Regel lediglich Transaktionsleistungen, aber keine Beratungsdienstleistungen erbringen.
Provisionen bei Investmentfonds: siehe Agio
Provision
en, etc. also z.B. um 1 %. Auch wenn wir nun davon ausgehen, dass die restlichen Anlagen (Immobilien, teilweise [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n, ...) sich deutlich besser entwickeln als die Staatsanleihen, sagen wir um 2 bis 3 %, so bleibt die Gesamtverzinsung jedoch immer noch relativ gering. Unter dieser Annahme können wir davon ausgehen, dass die Gesamtverzinsung der Lebensversicherung (exklusive Ablebensschutz, also nur die reine Anlage), ca. 1 % über der Verzinsung der 10jährigen [i]Bundesanleihe
Bundesanleihen sind von der Republik Österreich herausgegebene festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und jährlicher Zinszahlung. Bundesanleihen werden amtlich gehandelt und werden ohne Börsenprospekt zugelassen. Die Renditen sind wichtige Orientierungsgrößen für den österreichischen Rentenmarkt.
Bundesanleihe
liegen wird. Wollen Sie sich wirklich für so wenig Ertrag 20, 25 oder gar 30 Jahre binden? Nach Abzug der [i]Inflation, Inflationsrisiko
Geldentwertung, trifft nur Geldwerte (Spareinlagen, Anleihen...).
Die Veränderung der Geldmenge zu zum Erwerb einer festgelegten Warenmenge notwendig ist. Als Inflation bezeichnet man den stetigen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, der längerfristig nur bei einem überproportionalen Wachstum der sich im Umlauf befindenden Geldmenge möglich ist. Die Inflation entwertet Geldwerte wie Banknoten, Sparbücher, klassische Lebensversicherungen, Anleihen... indem sie die Kaufkraft des aufgedruckten Geldbetrages laufend verringert.
Gegenteil: Deflation
Inflation
(langfristig ca. 2,5 % pro Jahr) ist der Wertzuwachs (ca. 5 bis 6 % - 2,5 % = ca. 3,0 % netto) wirklich bescheiden. Und selbst diese geringe Verzinsung ist nicht garantiert!! Garantiert ist nur die so genannte Versicherungssumme. Diese entspricht ungefähr der Summe der während der Laufzeit eingezahlten Prämien ("Prämiensumme").

Zu dieser garantierten Auszahlung - der Versicherungssumme - kommt noch die so genannte Gewinnbeteiligung. Diese ist - wie gesagt - nicht garantiert und hängt von den durch die Versicherung erwirtschafteten Gewinnen ab. Speziell in den Jahren nach 09/2001 wurden diese Gewinnprognosen von den meisten Versicherungsanstalten jedoch nicht erreicht.

Entscheidend bei der Beurteilung eines Lebensversicherungsangebotes ist also offensichtlich die Höhe der garantierten Auszahlung (Versicherungssumme) und die Frage inwieweit die Versicherung, die prognostizierten Gewinne auch in der Vergangenheit wirklich erreicht hat. Was wurde also versprochen, was davon gehalten? Auch hier gilt: Papier ist geduldig und so manche Gewinnbeteiligung wird oft viel zu optimistisch dargestellt. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der obigen Punkte, denn speziell die Frage inwieweit der jeweilige Anbieter die prognostizierten Gewinne auch erreicht hat, finden Sie auf keinem Angebot. Wir legen Ihnen gerne auch diesbezüglich genaue Aufstellungen vor!

icon: PDF Versicherungsbedingungen für Erlebens- und Rentenversicherung (2003)

Reine Ablebensversicherung (Risikoversicherung)

Wenn die versicherte Person innerhalb der Versicherungslaufzeit verstirbt zahlt die Ablebensversicherung die Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus.

Bei dieser Form der Lebensversicherung wird die Versicherungssumme nur beim Ableben des Versicherten fällig. Eine Leistung für den Fall des Erlebens des Versicherungsendes ist nicht vorgesehen. Aus diesem Grund ist diese Form bei gleicher Höhe der Ablebensleistung ungleich billiger als die Er- und Ablebensversicherung da ja keine Sparleistung erbracht wird. Generell dient Sie dazu, eine durch Todesfall - vor allem des Familienerhalters - drohende Existenzgefährdung abzuwenden. Sie können eine Lebensversicherung, ebenso wie eine Kranken- oder Unfallversicherung nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Personen, z.B. Ihr Kind oder den Ehegatten, abschließen. In diesem Fall sind Sie der Vertragspartner der Versicherung und damit Versicherungsnehmer. Die Person hingegen, deren Leben Sie versichern ließen, ist der Versicherte. Zumeist ist aber Versicherungsnehmer und Versicherter ein und dieselbe Person.

Eine ganz andere Frage ist, wer im Versicherungsfall die von Ihnen zum Empfang der Versicherungsleistung berechtigte Person ist. Dieser Bezugsberechtigte sollte, vor allem für den Ablebensfall, namentlich festgelegt werden.

Sofern die Lebensversicherung zur Sicherstellung einer offenen Forderung, beispielsweise eines Kredites, dient, wird der Bezugsberechtigte der Gläubiger - also beispielsweise die Bank sein, wobei sich zusätzlich der Versicherungsnehmer verpflichtet, diese Bezugsberechtigung nicht zu ändern (Vinkulierung).

Falls die Bezugsberechtigung nicht ausdrücklich als unwiderruflich bezeichnet wurde, kann sie von Ihnen (als Versicherungsnehmer) jederzeit geändert werden. Es ist daher sinnvoll, wenn Sie von Zeit zu Zeit prüfen, ob die Bezugsberechtigung noch Ihren Wünschen entspricht.

icon: PDF Versicherungsbedingungen der Kapitalversicherung auf den Todesfall (Lebensversicherung) (2003)

Kreditrestschuldversicherung

Ist eine reine Ablebensversicherung, es sinkt jedoch die Versicherungssumme während der Versicherungsdauer. Bei einem Darlehen ist die Versicherungssumme (d.h. Zahlung bei Ableben) idealerweise gleich groß wie die aushaftende Restschuld.

icon: PDF Versicherungsbedingungen der Kapitalversicherung auf den Todesfall (Lebensversicherung) (2003)

Pensionsinvestmentfonds (PIF)

Der PIF wird seitens des Staates mit 3,5% gefördert wobei die jährliche Höchstprämie EUR 1.000.- beträgt. Die Versicherungssteuer beträgt nur 2,5% statt wie bei allen anderen Versicherungsprodukten 4% (ausser bei der staatlich geförderten Pensionsvorsorge).

Ein PIF ist eigentlich eine Produktkombination, die als spezielle Form eines [i]Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des Fondsanteils niederschlägt.
Investmentfonds
beginnt und als [i]Renten
Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere. Auch Anleihen genannt.
Renten
versicherung mit Einmalerlag endet. Bis zum Pensionsantritt erwirbt der Kunde laufend Anteile an einem PIF dessen Kapital nach bestimmten Richtlinien angelegt werden muss. Das [i]Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des Fondsanteils niederschlägt.
Fonds
kapital muss zumindest zu 30% in [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n und zumindest zu 30% in fest verzinslichen Wertpapieren angelegt werden. Der [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
nanteil des [i]Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des Fondsanteils niederschlägt.
Fonds
kann daher bis zu 70% ausmachen. Alle laufenden [i]Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des Fondsanteils niederschlägt.
Fonds
erträge werden wieder angelegt, das heisst "[i]Thesaurierend
Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds werden bei thesaurierenden Fonds die Erträge direkt im Fondsvermögen wiederangelegt; dadurch entsteht ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt.
thesauriert
", dürfen also nicht an den Kunden ausgeschüttet werden. Der vorgeschriebene [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
nanteil und das Verbot der Ausschüttung von Erträgen entsprechen dem langfristigen Charakter eines PIF und sollen hohe [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
chancen gewährleisten. Freilich bedeutet eine [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
nveranlagung immer auch ein relativ hohes Schwankungsrisiko, das jedoch durch die [i]Diversifikation, Risikostreuung
Streuung, Grundidee der Anlage in Investmentfonds ist der Grundsatz der Risikomischung. Das Portfolio eines Investmentfonds besteht aus einer Vielzahl verschiedener Wertpapiere. Jedes einzelne Wertpapier birgt neben Chancen auf Kursgewinne auch Risiken, die zum einen im Wertpapier selbst liegen und als "titelspezifische Risiken" bezeichnet werden. Zum anderen resultieren Gefahren aus der Entwicklung der einzelnen Wertpapiermärkte (Asset-Klassen-Risiko) und des Weltaktienmarktes insgesamt (Gesamtmarktrisiko). Die ersten beiden Risikoarten können durch eine richtig verstandene, systematische Diversifikation vollständig beseitigt werden, die dritte nicht. Da die ersten beiden Risikoarten nicht zwingend getragen werden müssen, "zahlt" der Markt dafür auch keinen Risikozuschlag. Somit tragen Anleger, die das titelspezifische und das Asset-Klassen-Risiko nicht wegdiversifizieren, Risiken, für die sie keinen Renditeaufschlag erhalten. Eine systematische Diversifikation führt also dazu, dass das Risiko eines Portefeuilles geringer ausfällt als der gewichtete Durchschnitt der Risiken seiner Einzelpositionen.
Risikostreuung
eines [i]Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des Fondsanteils niederschlägt.
Investmentfonds
und die lange [i]Anlagehorizont, Anlagedauer
Dauer der Anlage, bestimmt hauptsächlich die Assetklasse, das heisst die Wertpapierauswahl.
Anlagedauer
gemildert wird.

Bei Pensionsantritt muss der Kunde schließlich das gesamte angesparte Kapital als Einmalerlag in eine [i]Renten
Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere. Auch Anleihen genannt.
Renten
versicherung einzahlen und erhält dafür eine lebenslange Zusatzpension.

Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (§ 108g EstG)

Seit Anfang 2003 existiert die "Zukunftsvorsorge neu". Der Staat schießt 8,5 % bis maximal 13,5 % auf die eingezahlte Prämie zu. Nur wirklich interessant, wenn Sie eine lebenslange Rente beziehen wollen.

Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge unterliegt genauen gesetzlichen Regelungen und wurde seitens des Staates geschaffen um die private Altersvorsorge zu fördern. Die Art der Veranlagung ist gesetzlich genau festgelegt und dient zur Förderung des Börsenplatzes Österreich. Bitte halten Sie fest: zur Förderung des Börsenplatzes Österreich! Also nicht zur Optimierung Ihrer Kapitalerträge! Die Konzentration auf einen Börsenplatz ist eine grobe Einschränkung der Anlagemöglichkeiten und verringert daher langfristig den Ertrag! Auch wird die gesamte Versorgung im Ruhestand (staatlich und private Vorsorge) noch abhängiger vom Kapitalstandort Österreich. Warum? Weil auch die staatliche Rente (so es sie noch gibt) durch die arbeitende Bevölkerung in Österreich erwirtschaftet wird.

Im Detail:

Die staatliche Prämie: liegt (nach momentaner gesetzlicher Lage, die sich jederzeit ändern kann) zwischen 8,5 % und 13,5 %. Genauer gesagt 5,5 % fix plus die im jeweiligen Jahr geltende Bausparprämie in Prozent. Die Bausparprämie ist variabel und hängt vom Zinsniveau ab. Die Förderung wird also für die jährliche Zahlung gewährt und beträgt für das Jahr 2007 9 % der Jahresprämie. Der maximal geförderte Jahreshöchstbetrag, also jener Betrag, auf den die staatliche Prämie angewendet wird, ändert sich jährlich. Dieser Höchstbetrag ist 1,56 % der 36fachen Höchstbeitragsgrundlage der Sozialversicherung. Die Höchstbeitragsgrundlage wird jährlich neu festgelegt.

Für die Förderung gilt:

Im Jahr 2004 gilt: die Förderung beträgt 9 % der eingezahlten Prämie, die maximale Jahresprämie beträgt EUR 1.901.-. Somit beträgt die maximale Förderung also EUR 171.- für das Jahr 2004 (2003: EUR 176.-) aber nur wenn Sie auch den Höchstbetrag von EUR 1.901.- jährlich einbezahlen.

Die Anlage: erfolgt unabhängig von der Laufzeit stets gleich. Ein aus unserer Sicht großer Schwachpunkt. Die Anlage erfolgt zu 40-60 % in österreichischen (und theoretisch portugiesischen, griechischen, tschechischen, slowakischen, estnischen, litauischen, polnischen, lettischen, zypriotischen, maltesischen und slowenischen) [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n. Ziel ist offensichtlich der verstärkte Kauf von [i]Aktie
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe seines prozentualen Anteils an der Gesellschaft und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktie
n österreichischer Firmen. Unabhängig davon ob diese ertragreich wirtschaften oder nicht. Sehr patriotisch, aber eher unsinnig. Der verbleibende Teil wird in [i]Anleihe, Schuldverschreibung, Obligation, Rentenwert
Auch: Schuldverschreibung, Obligation, Rentenwert. Englisch: bond, loan. Bezeichnung für alle Schuldverschreibungen mit festgesetzter (fester oder variabler) Verzinsung und fester Laufzeit (meist zwischen 5 und 30 Jahren) sowie vertraglich fixierter Tilgung. Sie dienen der Beschaffung langfristiger Finanzierungsmittel. Eine Anleihe lautet auf den Gesamtbetrag und ist gestückelt in Teilbeträge (Teilschuldverschreibungen).
Anleihe
n investiert. Dieser sehr starre Anlagemix (geografisch und in der Zusammensetzung) wird wohl langfristig keine großen (Ertrags-)Sprünge erlauben (siehe auch Punkt "[i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
").

Bemerkung: Das Produkt der Meinl Bank ("Julius") hat weiter gesteckte Anlagerichtlinien, die Ertrags chancen sind damit etwas besser.

Die Garantie: seitens des Anbieters müssen zumindest die eingezahlten Prämien plus die staatliche Förderung garantiert wieder zur Auszahlung gelangen. Geht man davon aus, dass die staatliche Förderung stets 9 % beträgt, so ergibt das eine (laufzeitabhängige) garantierte Mindestverzinsung von 0,5 bis 1,5 % pro Jahr.

Die [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
: die zukünftige Wertentwicklung ist vollkommen ungewiss, da entsprechend langfristige Vergleichswerte fehlen. Wir glauben, dass die Starrheit der Anlage (siehe oben) eine [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
in der Höhe von 5 %, maximal 6 %, zulässt.

Die Laufzeit: beträgt mindestens 10 Jahre, anbieterabhängig auch länger. Achtung: während dieser Laufzeit kommen Sie nicht an Ihr Kapital, Sie haben keine Zugriffsmöglichkeit. Im Ablebensfall während der Laufzeit gilt ein namentliches Bezugsrecht.

Es besteht die Möglichkeit zahlreiche Zusatzversicherungen über Versicherungsbausteine abzuschließen. So ist es beispielsweise möglich eine Unfalltodleistung oder Prämienerlass bei Erwerbsunfähigkeit bzw. Krankheit einzuschließen. Bei Eintritt einer Zivilisationskrankheit (dread desease) kommt es ebenfalls zu einem Prämienerlass, wenn dies im Vertrag mitversichert wurde. Das maximale Laufzeitende liegt anbieterabhängig zwischen dem 62. und 70. Lebensjahr. Die staatliche Prämie gibt es maximal bis zum 65. Lebensjahr.

Am Laufzeitende können Sie:

  • das Kapital veranlagt lassen, es verzinst sich weiter,
  • weitersparen (bei dem selben oder einem anderen Anbieter), bis zum Erreichen des maximalen Endalters,
  • das Kapital in eine Pensionszusatzversicherung, einen Pensionsinvestmentfonds oder eine Pensionskassa einzahlen,
  • das Kapital beheben. In diesem Fall wird es teuer. Die erwirtschafteten Erträge sind im Nachhinein mit 25 % zu versteuern und die Hälfte der staatlichen Förderung wird wieder abgezogen. Daher bleibt von den Erträgen wenig übrig!
  • Sie beziehen eine lebenslange Rente, dies ist ab dem 40. Lebensjahr möglich.

Fazit: Aufgrund der geringen Flexibilität (kein Kapitalzugriff während der Laufzeit, starre Anlageregeln) und der vergleichsweise geringen [i]Rendite
Ertrag pro Jahr (vor allem Dividende und Zinsen) ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals.
Rendite
glauben wir, dass sich dieses Produkt nur bedingt für die Kapitalanlage eignet. Wissen Sie beispielsweise, ob Sie in 30 Jahren lieber eine lebenslange Rente (Gesundheitszustand?!) oder eine einmalige Kapitalabfindung bevorzugen werden? De facto müssen Sie diese Entscheidung bereits heute treffen, da bei einmaliger Kapitalbehebung hohe Abschläge zu zahlen sind. Das ist nicht sinnvoll!

Zukunftsvorsorge nach §3(1)15a EstG

Hierbei handelte es sich um eine steuerlich begünstigte Sparform da die Zukunftsvorsorge für den Arbeitgeber als Betriebsausgabe wirksam wird und für den Arbeitnehmer eine steuerfreie Zuwendung darstellt.

Im Einkommensteuergesetz, §3(1)15a, definiert der Gesetzgeber, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnemer im Rahmen der Zukunftssicherung bis maximal EUR 300 jährlich zukommen lassen darf. Das heisst, der Arbeitgeber zahlt für den Arbeitnehmer bis maximal EUR 300 in eine Klassische oder [i]Investmentfonds, Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Aktien, Immobilien etc. investiert werden. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilsscheine am Fondsvermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen etc., werden diese in der Regel an die Anteilseigener ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden diese Erträge reinvestiert, was sich im Wertanstieg des Fondsanteils niederschlägt.
Fonds
gebundene Lebensversicherung bzw. Unfallversicherung ein. Die Besonderheit besteht darin, dass diese Zuwendung für den Arbeitnehmer steuerfrei ist und auch der Arbeitgeber keinerlei Abgaben wie Steuer oder Sozialversicherungsbeiträge zu leisten hat. Nach einem etwaigen Austritt des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen bleibt die Versicherung bestehen, die Versicherungsprämien hat der Arbeitnehmer nun selbst zu tragen. Selbstverständlich kann der nächste Arbeitgeber die Prämienzahlung übernehmen.

Die Versicherungsleistungen gebühren in jedem Fall dem Arbeitnehmer, der auch Versicherungsnehmer also "Besitzer" der Versicherung ist.

Haftungseinschränkungen

Beschreibt unter welchen Umständen die Versicherungsanstalt bei Ableben der versicherten Person nicht bezahlen wird.

Die Versicherung zahlt die Versicherungsleistung bei Ableben nicht:

Was tun, wenn die Lebensversicherung fällig wird?

Beschreibt welche Schritte Sie setzen müssen um im Ablebensfall während der Versicherungsdauer die Ablebensleistung ausbezahlt zu bekommen, bzw. was Sie bei Ablauf der Versicherung zu tun haben.

Wenn wir von der Er- und Ablebensversicherung als gängigsten Lebensversicherung ausgehen, so wird die Versicherung bei Ableben während der Versicherungsdauer bzw. bei Ablauf der Versicherung fällig. Sie benötigen, um in den Genuss der Versicherungsleistung zu kommen, jedenfalls die Polizze im Original. Bei Ableben des Versicherten sind zusätzlich die Sterbeurkunde und ein ärztliches oder amtliches Zeugnis über die Todesursache erforderlich.

Sind Sie als Bezugsberechtigter in der Polizze genannt, müssen Sie selbstverständlich mit einem amtlichen Ausweis Ihre Identität nachweisen. Ist kein Bezugsberechtigter genannt, und haben Sie die Erbschaft angetreten, so müssen Sie die Einantwortungsurkunde vorlegen, um die Versicherungssumme zu erhalten.

Versicherungsleistungen, die nicht an den Versicherungsnehmer selbst erbracht werden, unterliegen der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer (vorbehaltlich allfälliger Gesetzesänderungen.

Ihre Vorteile Anfragen Onlinevergleiche Fachwissen
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